DSL-Zeittarife sind für den großen Datentransfer sinnvoll.
DSL-Zeittarife sind auf dem Deutschen Telekommunikationsmarkt
so gut wie gar nicht mehr zu finden. Seit die so genannten DSL-Flatrates
angeboten werden, sind die Zeittarife für den Endkunden einfach
nicht mehr interessant genug. Mit einem DSL-Zeittarif ist, oder
war es möglich, so viele Daten aus dem Internet laden zu können
wie er wollte, es kamen keine zusätzlichen Kosten auf den Kunden
zu. Vorausgesetzt: Das vereinbarte Zeit-Kontingent wurde nicht überschritten.
Heute gibt es Pauschaltarife ohne Zeit- und Volumenbegrenzung (so
wenigstens die Werbung der DSL-Provider). Der heutige DSL-Kunde
(Stand 2010) bezahlt für die eigentliche DSL-Flatrate vielleicht
noch fünf Euro im Monat und kann damit uneingeschränkt
lange im Internet surfen und übersteigt regulär auch kein
kritisches Transfervolumen. Diese Grenze liegt etwa bei fünf
Gigabyte und dieses Volumen reicht allemal, um ungestört alle
Webseiten und Dienste im Internet besuchen zu können die man
möchte.
DSL-Zeittarife haben halt den Nachteil, dass lediglich ein bestimmtes
Zeitkontingent der DSL-Verbindungen vereinbart wird, und dies ist
bei einer fünf-Euro-Flatrate gar nicht mehr notwendig. Zur
Erinnerung: Zu Zeiten als noch regelmäßig DSL-Zeittarife
gebucht und genutzt wurden, gab es Zeittarife mit 20, 40 oder 100
Stunden Nutzung. Die monatlichen Kosten hierfür lagen zwischen
10 und 20 Euro.
|