Ein DSL-Volumentarif kann günstiger sein als eine DSL-Flatrate.
Vom Prinzip her kann ein DSL-Volumentarif
sogar günstiger sein als eine DSL Flatrate. Während diese
Aussage vor einigen Jahren noch mehr als Bestand hatte, trifft sie
heute eher nur noch theoretisch zu. Bei einem DSL-Volumentarif spielt
die Surf-Zeit nämlich keine Rolle. So lange Sie das in dem
Volumentarif vereinbarte Transferkontingent nicht überschreiten
können Sie so lange online bleiben wie Sie wollen.
Allerdings sind die heutigen DSL-Flatrates (Stand 2010) derart
billig geworden, dass die praktische Umsetzung "ein DSL-Volumentarif
kann billiger sein als eine DSL-Flatrate", sehr schwer werden
dürfte. Sofern die DSL-Flatrate heute überhaupt noch als
Einzeltarif angeboten wird, zahlt der Kunde maximal nur noch fünf
Euro im Monat (wenigstens bei den großen, namhaften DSL-Zugangs-Providern).
Kunden die dann noch einen DSL-Provider mit Volumentarife finden
müssten dann das vereinbarte Surf-Kontingent derart senken,
dass es wohl kaum möglich ist, dieses Kontingent einen ganzen
Monat lang zu unterschreiten. 30 Tage ohne zusätzliche Kosten
online bleiben können Sie, immer Surfen aber nicht.
In den Zeiten als es noch keine DSL-Flatrates gab sondern lediglich
DSL-Zeittarife und DSL-Volumentarife, da war der Anteil der genutzten
DSL-Volumentarife allerdings relativ hoch. Nur die User, die gerne
große Datenmengen aus dem Internet Downloaden wollten, haben
sich für einen DSL-Zeittarif entschieden. Denn so lange der
Kunde sein Zeit-Kontingent nicht überschritt, konnte er so
viele Daten aus dem Internet laden wie er wollte. Weitere Kosten
kamen nicht auf ihn zu.
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