Digitalfotos Online in Fotoalben einstellen
Wussten Sie, dass die erste Kamera, die digitale Fotos aufnehmen
konnte, schon vor mehr als 45 Jahren entwickelt wurde?
Konkret hat ein gewisser "David Paul Gregg an der Standford
University im Jahre 1963 eine so genannte "Videodisk-Kamera
entwickelt, die damals aufgenommene Bilder zwar nur einige Minuten
festhalten konnte, dennoch handelten es sich im weiteren Sinne um
Digital-Bilder bzw. elektronisch aufgenommene Bilder. Das erste
Patent auf flachen Trägerplatten wurde allerdings erst 1968
beantragt.
In den 1970er Jahren wurden so genannte CCD Datenspeicher entwickelt,
das sind lichtempfindliche Chips mit denen digitale Bilder gespeichert
werden konnten. Mit diesen CCD Datenspeichern gelang dann der Durchbruch
zu den späteren Digitalkameras. In den 1980er Jahre und auch
noch bis in die Mitte der 1990er Jahre wurden die Digitalkameras vorwiegend
im professionellen Bereich, für Fotostudios, oder für die
Mode- und Werbefotografie eingesetzt, bis dann Ende der 1990er Jahre
auch die ersten Kameras für den normalen Endverbraucher angeboten
wurden.
Seitdem
ist der Preisverfall und der Run auf Digitalkameras eigentlich nicht
mehr aufzuhalten. Zunächst gab es die, noch etwas klobig wirkenden
Digitalkameras, die sicherlich viele von uns noch kennen werden.
Mit der Entwicklung der Handy-Kameras war die Nutzung von Digitalkameras
dann nicht mehr aufzuhalten. Heute besitzt eigentlich so gut wie
jeder Handy-Nutzer eine Digitalkamera, sogar mit einem automatischen
Fernauslöser;
die älteren Besitzer eines derartigen Handys oder auch Digitalkameras
wissen vielfach nichts von ihrem Glück.
Wenn auch die ältere Generation der Handy-Besitzer über
die vielen Features und Anwendungsmöglichkeiten eines Handys
stöhnen, das Fotografieren mit einem Handy ist relativ einfach.
Aus Sicht eines älteren Nutzers gilt allerdings zunächst
einmal die Hürde des Auffindens der eigentlichen Kamera zu
überwinden und dann, viel schlimmer noch, die aufgenommenen
Bilder wieder zu finden. Außerdem ist es für ältere
Anwender schrecklich kompliziert, die aufgenommenen Grafiken vom
Handy auf festes Foto-Papier zu bekommen. Schön waren die
Zeiten von Filmen aus Kameras die man noch entwickeln lassen konnte,
um die Bilder dann in herkömmlichen Fotoalben zu kleben. Was
davon noch übrig geblieben ist, ist die individuelle Mappe beim Fotografen, der die im Studio aufgenommenen Bilder auf echtem
Fotopapier bringt um sie in einer schönen Mappe noch persönlich
zu überreichen. Schwer vorstellbar mit den neuartigen Bildern
in Digitalformat, wenigstens für Menschen der älteren
Generation.
Für den geübten Handy-Freak, und das sind eigentlich
alle aus der so genannten jüngeren Lebensgeneration, ist das
Wiederfinden der aufgenommenen Fotos überhaupt kein Problem.
Ebenso lassen sich die Bilder via Bluetooth sehr bequem auf jedes
andere bluetooth-fähige Handy oder auch PC übertragen.
Und das Zusammenstellen der Bilder über einen Entwicklungsdienst
aus dem Internet, könnte einfacher nicht sein. Fantastisch
auch: Die Foto-Dienstleister bieten Online Programme an, über
die man die Grafiken in virtuelle Fotoalben zusammenstellen und
beschriften kann. Löst man dann die Bestellung aus, so erhält
man innerhalb weniger Tage ein wunderschön zusammengestelltes
Fotoalbum, mit den zuvor eingestellten und beschrifteten Bildern.
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